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Musik für Klavier zu vier Händen – von Brahms und Schubert bis zum Karneval der Tiere.
Johannes Brahms
Fünf Miniaturen zwischen heiterem Schwung und leiser Wehmut eröffnen den Abend. Immer wieder beginnt der Walzer neu – wie eine kleine Szene mit eigenem Charakter.
Stefan Kraus
Vergangenes bleibt gegenwärtig, ein Augenblick kann unendlich werden: In diesem Werk wird Zeit zum inneren Raum, in dem Erinnerungen nachklingen.
Franz Schubert
Ein leiser, fragender Gedanke führt durch gesangliche Ruhe, schroffe Ausbrüche und eine Fuge. Die Abschnitte gehen ohne Unterbrechung ineinander über; am Ende kehrt der Anfang wie eine Erinnerung zurück.
Pause
Wolfgang Amadeus Mozart
Ein musikalisches Gespräch zu zweit: Die Stimmen greifen Gedanken auf und führen sie weiter. Auf den Glanz des Allegro folgen die Ruhe des Andante und die Leichtigkeit des Finales.
Camille Saint-Saëns
Musikalische Tierporträts voller Witz und Fantasie: Ein Löwe schreitet, Schildkröten bewegen sich gemächlich, das Aquarium beginnt zu schimmern. Auch die Pianisten gehören zur Menagerie. Der Schwan sorgt für einen stillen Moment, bevor das Finale alle wieder in Bewegung setzt.